sächsisch
sächsischer Koitus. Äußerst fragwürdiges und unsicheres Verhütungsmittel, bei dem der Mann oder seine Partnerin während des Geschlechtsverkehrs die Harnröhre an der Peniswurzel zusammendrückt, um einen Samenerguß zu verhindern. Das Sperma fließt in die Blase des Mannes ab, allerdings dringen schon vorher oft Samenfäden in die Scheide und können zur Befruchtung führen.
Einige Männer glauben auch, durch den sächsischen Koitus ihre Standhaftigkeit für ein zweites Mal zu erhöhen. Wissenschaftlich läßt sich das allerdings nicht untermauern.
Sadismus
Lust dabei zu empfinden, andere körperlich oder seelisch zu quälen.
Sado-Maso
verkürzte und heute gängige Form für den Begriff "Sadomasochismus", auch kurz SM genannt. Er bezeichnet das Vorhandensein von sadistischer und masochistischer Neigungen entweder in einer Person oder in einer Partnerschaft. Bei SM-Paaren tritt ein Partner (der mit sadistischer Neigung) als Herr oder Herrin (Domina) auf, der andere (mit masochistischer) muß sich ihm als Sklave oder Sklavin völlig unterwerfen. Durch körperliches und seelisches Quälen erlangen beide Partner sexuelle Befriedigung.
Zur typischen SM-Werkzeug gehören heute schwarze Leder- oder Latexkleidung, Peitschen, Fesseln, Handschellen. SM-Partner schlüpfen während ihre sadomasochistischen Sexspiele in eine Rolle, aus der sie im Notfall - wenn einem Partner eine Praktik unerträglich wird - mittels eines vorher vereinbarten Codewortes jederzeit aussteigen können. Beim Sadomaso-Sex kommt es häufig nicht zum Geschlechtsverkehr.
Auf SM spezialisierte Prostituierte bieten als Domina heute sehr oft ihre Dienste an. Außerdem gibt es SM-Studios, in denen Paare ihren sadomasochistischen Neigungen nachgehen können.
SSC
Safe, Sane, and Consensual (SSC):Sicher, gesund und einvernehmlich. Grundregel der sadomasochistischen Subkultur.
Safer-Sex
Safer Sex Mit dem Begriff Safer Sex (sicherer Sex) wird eine Reihe sexueller Verhaltensweisen umschrieben. Sicherer Sex bedeutet einerseits die Vermeidung riskanter Sexualpraktiken, d. h. solcher, bei denen es zum Austausch von Körperflüssigkeiten kommen könnte, andererseits die Bevorzugung jener sexuellen Verhaltensweisen, die in Hinblick auf eine HIV-Infektion ungefährlich sind, z. B. gegenseitige Masturbation, Streicheln, Massieren, Gruppenonanie oder auch Telefonsex.
Die Benutzung von Präservativen beim Geschlechtsverkehr ist ein Hauptprinzip des Safer Sex.
Samen/Sperma
Fortpflanzungs-,Samenflüssigkeit des Mannes, die bei der Ejakulation ausgestoßen wird. Außer den Samenzellen, die von den Hoden produziert werden, enthält sie 80% Wasser, Eiweiß , Vitamiene, Fruchtzucker und Mineralien, die als Transportmittel, als Energiespender und als chemischer Schutz dient.
Samenspiele
mit dem Sperma wird gespielt: In den Mund nehmen und wieder herauslaufen lassen etc. Durch die Finger gleiten lassen etc.
Samenerguß
Auch Ejakulation. In der ersten Phase des Höhepunktes bildet sich in den sekundären Geschlechtsorganen die Samenflüssigkeit, während die Hoden die Samenzellen produzieren. Diese gelangen dann von den Hoden in ein Zwischenlager, wobei gleichzeitig die Muskeln im Beckenbereich entspannt werden. In der zweiten Phase öffnet sich dann der äussere Schliessmuskel der Harnblase, während sich der innere fest schliesst, um das Zurückfliessen der Samenflüssigkeit in die Blase zu verhindern.
Die Samenflüssigkeit und die Samenzellen sammeln sich im Bulbus Urethrae. Ist genug Flüssigkeit vorhanden, zieht sich dieser sackartige Hohlraum zusammen und der Samen wird mit Hilfe der grösseren Beckenmuskeln druckvoll herausgepresst. In Abständen von ca. einer Sekunde wird nun der Samen mit der Flüssigkeit in drei bis vier solchen Muskelpressungen herausgeschleudert. Danach entwickelt sich manchmal ein taubes Gefühl in der Harnröhre, während der Samenfluss versiegt.
Sandwich
spezielle Koitus-Stellung beim Sex zu dritt: Zwischen zwei Männern liegt eine Frau, die gleichzeitig Vaginal- und Analverkehr erlebt.
Saliromanie
Besudelungstrieb, vom franz. salir: beschmutzen. Manche Männer verspüren den Drang, Frauen mit Kot, Schmutz, Farbe, Säure zu bespritzen. Entweder beschmutzen sie somit unbekannte Frauen in der Menge, oder sie gewinnen dafür eine Frau, z.B. eine Dirne. Oft zielt ihre Begierde nicht unbedingt auf den Körper der Frau sondern auf die Kleidung.
Saunaclub
Nichts anderes als Bordell. Häufig in Zeitungsannoncen gebraucht, da Zeitungen nur gestattet ist für das Rotlicht Werbung zu machen, wenn solche Decknamen benutzt werden.
Scat
Engl. für Spiele mit Kot.
Schamhaare
Die Haare an den Geschlechtsorganen und in den Achselhölen.
Schamhügel
Eine kleine Körperwölbung oberhalb der Scheide. Die Stelle wird auch Venushügel genannt.
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