| Sex-Lexikon vom Erotikchat Jenny S. |
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Hodensack Der Hodensack oder Scrotum ist eine Hauttasche, die durch ein bindegewebiges Septum in zwei Hälften geteilt wird. In diesem befinden sich Hoden und Nebenhoden. Die im Vergleich zum Inneren der Bauchhöhle ca. 2-4 °C niedrigere Temperatur im Hodensack ist eine unerlässliche Bedingung für die Samenbildung. »Lexikon A-Z »Gleichgesinnte im Chat finden Hörigkeit, sexuelle Übertrieben starke sexuelle Abhängigkeit von einer Person. Der oder die sexuell Hörige ordnet sich dem Partner dabei bedingungslos unter. Bei Männern kommt das hörig sein seltener vor, in den meisten Fällen sind die Frauen den Männern hörig. Ist jedoch ein Mann extrem masochistisch veranlagt, unterwirft er sich häufig einer Domina, um Befriedigung zu finden. »Lexikon A-Z »Gleichgesinnte im Chat finden Homophobie Ein Fremdwort, das Angst und Feindseligkeit gegenüber Homosexualität und homosexuellen Menschen bedeutet. Hass auf Schwule und Lesben äußert sich durch abwertende Bezeichnungen und blöde Witze, aber auch durch Diskriminierung und, im schlimmsten Fall, durch Gewalt. Warum manche Menschen sich so ablehnend verhalten, ist bisher nicht eindeutig erklärbar. Einige Sexualforscher sehen darin eine Art "Schutzverhalten", um eigene homosexuelle Gefühle zu unterdrücken. »Lexikon A-Z »Gleichgesinnte im Chat finden Homosexuell Die sexuelle Ausrichtung und Liebe zum gleichen Geschlecht. Männer werden als schwul und Frauen als lesbisch bezeichnet. Ein homosexueller Mann steht auf Männer und eine homosexuelle Frau steht auf Frauen. Homosexuelle Männer nennt man Schwule (sie sind also schwul) oder auf englisch Gays (sie sind also gay). Das Wort gay heißt im Englischen heute immer noch fröhlich/lustig. Homosexuelle Frauen nennt man Lesben oder abgekürzt Lez (englisch) oder ebenfalls Gays. Der Begriff "schwul" wird von Schwulen lieber gebraucht als "homosexuell", weil er eine ganze Wesensart beschreibt, statt die Person allein über die sexuelle Ausrichtung zu definieren. Andere Namen für Homosexuell: Warmer Bruder, jemand vom anderen Ufer. Abwertend: Schwuchtel. Einen Schwulen-Sexshop nennt man Gerothek. Der Lateinische Ausdruck für Homosexualität ist concubitus cum persona ejusdem sexus (wörtlich übersetzt: "Geschlechtsverkehr mit Personen des gleichen Geschlechts") Die Angst/Abscheu vor Homosexuellen bezeichnet man als Homophobie. Einen Homosexueller mit femininem Gebaren nennt man abwertend Tunte. Randbemerkung: Auch Tiere zeigen manchmal homosexuelles Verhalten. Das Zugeben, dass man homosexuell/bisexuell/transsexuell etc. ist nennt man Coming-Out (Englisch für Herauskommen/an die Oberfläche bringen). Wenn die sexuelle Ausrichtung ohne die eigene Einwilligung von jemand anderem bekannt gemacht wird, nennt man das Outing. Ein Verhältnis eines Schwulen mit einer Lesbierin zur Tarnung nennt man viereckiges Verhältnis. Unter Homosexuellen hat sich folgende Geheimsprache herausgebildet. Dabei wird ein Farbiges Tuch (z.B. Halstuch) in eine Hosentasche gesteckt. Weiß: Ipsation mit Ejakulation Hellblau: Fellatio Dunkelblau: Pedicatio (eventuell inklusive Fellatio) Grau: Bondage Schwarz: Sadismus-Spiele Rosa: Sextoys Rot: Fisten Gelb: Urin-Spiele Braun: Kaviar-Spiele Rost/Dunkelrot: Sex zu Dritt Senf/Hellbraun: Links=Ich habe einen großen Penis; Rechts=Ich suche einen großen Penis Lederband: Spanking, leichtes SM Teddybär statt Halstuch: Ich stehe auf Schmusesex Gardinenstoff/ Tüll: Links=Ich bin ein Transvestit/Transsexueller; Rechts=ich suche einen Transvestiten/Transsexuellen »Lexikon A-Z »Gleichgesinnte im Chat finden Hündchenstellung Die Stellung beim Geschlechtsverkehr zwischen Mann und Frau, in der der Mann seinen Penis von hinten in die Scheide der Frau einführt. Bei dieser Sexstellung kann die Frau stehen und dabei ihren Oberkörper nach vorn beugen, knien, und der Mann kniet hinter ihr ("Hündchenstellung"), oder liegen, und der Mann liegt hinter ihr ("Löffelchenstellung"). Viele Frauen und Männer empfinden die Stellung "a tergo" als besonders reizvoll, da Penis und Scheide stärker aneinander reiben. Mit "a tergo" wird jedoch nicht der Analverkehr bezeichnet. »Lexikon A-Z »Gleichgesinnte im Chat finden Hure Von mittelhochdeutsch "huore" (= Ehebruch) abgeleiteter Begriff. Zunächst bezeichnete Hure nicht allein nur Prostituierte, sondern auch "sexuell umtriebige" Frauen mit häufig wechselnden Partnern. Das Wort Hure galt lange Zeit als Schimpfwort. Seit etwa Ende der 80er Jahre nennen Prostituierte sich selbst oft Hure. Dies vor allem, seit es eine "Hurenbewegung" gibt, in der Prostituierte um Anerkennung des Berufs "Hure" und gewisse soziale Rechte (z.B. Aufnahme in die gesetzliche Krankenversicherung) kämpfen. »Lexikon A-Z »Gleichgesinnte im Chat finden Hurenbock Veraltete Bezeichnung für Männer, die wahllos Sexabenteuer mit vielen verschiedenen Frauen eingehen (herumhuren), ohne sich an eine Frau emotional zu binden. Der Bezug zum Begriff Hure als Prostituierte ist irreführend, da ein Hurenbock nur selten bei bei Prostituierten zu finden ist. »Lexikon A-Z »Gleichgesinnte im Chat finden HWG Kürzel für "häufig wechselnder Geschlechtsverkehr", eine gängige Formulierung aus Polizeiberichten. Die Abkürzung bezieht sich fast immer auf Frauen. Unter "Person mit HWG" ist eine Prostituierte zu verstehen. »Lexikon A-Z »Gleichgesinnte im Chat finden Hymen Dünne, sehr unterschiedlich geformte Schleimhautfalte am Scheideneingang (Jungfernhäutchen), die beim ersten Geschlechtsverkehr (Entjungferung) zerreißt. Dabei kommt es zur (harmlosen) Blutung aus der Scheide. In vielen Kulturen gilt auch heute noch ein intaktes Hymen als Zeichen der Jungfräulichkeit einer Frau und ist Voraussetzung für eine Eheschließung. Allerdings ist ein zerstörtes Hymen nicht unbedingt ein Beweis, dass die Frau oder das Mädchen Geschlechtsverkehr hatte. Das Hymen kann auch bei bestimmten körperlichen Belastungen (z.B. im Sport) reißen. |