Sex-Lexikon vom Erotikchat Jenny S.

Empfängnisfreie-Tage Die Tage im weiblichen Zyklus, an denen keine Eizelle befruchtet werden und deshalb auch keine Schwangerschaft entstehen kann. Tatsächlich lebt eine Eizelle nur 24 Stunden, wenn sie nicht befruchtet wird. Danach stirbt sie ab und erst ungefähr nach 4 Wochen springt wieder eine neue Eizelle in einen der Eileiter. Samenzellen können aber in der Gebärmutter bis zu 5 Tagen überleben und der genaue Zeitpunkt des Eisprungs ist oft nicht so eindeutig zu bestimmen. Deshalb gelten als Empfängnisfreie Tage höchstens die ersten drei Wochen nach der Monatsblutung.
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Empfängnisverhütung Alle Mittel und Methoden mit denen man verhindern kann, dass eine Schwangerschaft entsteht. Verhütungsmittel sind das Diaphragma oder Pessar, das Kondom, die Pille, die Spirale und spermatötende Zäpfchen (chemische Verhütungsmittel). Außerdem gibt es verschiedene Methoden, wie eine Frau versuchen kann herauszufinden, an welchen Tagen sie schwanger werden kann und an welchen nicht. Als Verhütung kann ein Paar dann nur an den unfruchtbaren Tagen miteinander schlafen. Es gibt die Kalender-Methode, die Temperatur-Methode und die Schleim-Struktur-Methode.
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Englisch Umgangssprachliche Bezeichnung für eine sadomasoschistische Sexform, bei der sich ein Partner (meist ein Mann) vom anderen (meist einer Frau) mit Peitsche oder Stock züchtigen und so sexuell erregen läßt. Der Begriff bezieht sich auf die traditionelle englische Erziehung, die als besonders streng gilt. Prostituierte, die Sex englisch anbieten, treten meist als strenge Erzieherinnen im hochgeschlossenem Kostüm, mit geknotetem Haar und Brille vor den Freier.
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englischer Verkehr Findet der Koitus am Nachmittag statt, bezeichnet man dies als "Englischen Verkehr". Die Bezeichnung stammt von der Vorliebe der Engländer für den Fünf-Uhr- Nachmittags-Tee. Nur dass in diesem Falle statt des Tees ein sexuelles Vergnügen genossen wird.
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Erektion Wenn das Glied steif ist redet man von einer Erektion. Das Glied ist dann stark durchblutet, der Grund dafür ist meist sexuelle Erregung. Ausgelöst durch visuelle, akustische Sinnesreizungen, Berührungen und Gedanken.
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Erogene Zonen Stimulierungen dieser Bereiche oder Körperstellen, empfindet man als angenehm und schön. Im Bestfall erregen diese einem sexuell sehr. Die Zonen sind örtlich abgegrenzt und nicht bei jedem gleich, deshalb macht es um so mehr Spass diese beim Partner ausfindig zu machen.
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Eros-Center Haus für Prostituierte zur Ausübung ihres Berufes. Eros-Center sind behördlich genehmigt und sollen die unkontrollierte Prostitution eindämmen. Die Prostituierten in einem Eros-Center arbeiten selbstständig und ohne Zuhälter.
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Erotik Der Begriff Erotik ist nicht exakt definierbar. Allgemein versteht man darunter das menschliche Liebesleben in all seinen Variationen. Zur Erotik gehört nicht nur die Sexualität, sondern auch die Sinnlichkeit und gewisse Erscheinungen der Ästhetik. Durch den erotischen Antrieb und die damit verbundenen Lustgefühle wird die Sexualität und das Verlangen nach Sex erst ermöglicht.
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Erotomanie Der Zwang, sich nahezu pausenlos mit Liebe, Erotik und Sexualität auseinanderzusetzen. Dieser Zwang kann sich so sehr steigern, daß der Betroffene an nichts anderes mehr denkt. Weil die Entbehrung der Liebe übermäßig groß ist, werden selbst alltägliche Dinge mit sexuellen Motiven interpretiert. Dieser Zwang führt ebenfalls zur unaufhörlichen Suche nach immer neuen Reizen und Sexualimpulsen, die notfalls auch durch Ersatzstimulation befriedigt wird. Die Ersatzstimulation besteht häufig aus dem Betrachten pornographischer Magazine oder Filme mit gleichzeitiger Masturbation. Die Erotomanie kann sich bis zum Masochismus steigern.
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Erregung Ein besonderer körperlicher und geistiger Zustand der durch äußere und/oder innere Reize verursacht wird. Zum Beispiel Bilder, Gerüche oder Berührungen können erregend sein, aber auch Geschichten oder bestimmte Worte. Außerdem ist es möglich, dass Gedanken oder Phantasien jemanden anmachen. Sexuelle Erregung wird umgangssprachlich auch "Geil-Sein" genannt.
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Erziehung Ein Begriff aus der S/M-Szene. Mit schmerzhaften Erziehungs-Maßnahmen wie z.B. Schlägen und verbalen Demütigungen wird zur Gehorsamkeit erzogen. Man muss zwischen der leichten und strengen Erziehung unterscheiden. Bei der leichten Erziehung gibt es bei Ungehorsam einen Klaps auf den Po. Bei der strengen Erziehung wird Ungehorsamkeit mit Fesseln, Kopfüber Aufhängen, Einsperren, Auspeitschen und kleineren Verletzungen bestraft.
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Eunuch Ein durch Kastration der Hoden oder sogar des Gliedes zeugungsunfähig gemachter Mann. Im Orient dienten die Eunuchen den Scheichs als Haremswächter. Eunuchen waren aber auch Sklaven, Diener oder Sängerknaben. Sogar Priester im Altertum liessen sich zu Eunuchen kastrieren, um der Lust und den Versuchungen des Fleisches besser widerstehen zu können.
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Eupareunie Beim Geschlechtsverkehr der zeitgleiche Orgasmus von Mann und Frau.
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Exhibitionismus Dranghaftes Verlangen, überwiegend bei Männern aber auch bei Frauen, sich in der Öffentlichkeit, vor Personen des anderen oder gleichen Geschlechts zu entblößen. Manchmal masturbiert der Exhibitionist dabei. Der sexuelle Reiz liegt aber meist in den angewiderten, erschrockenen oder angstvollen Reaktionen der Opfer. Meistens zeigen sich Exhibitionisten an öffentlichen Orten wie Parks. Exhibitionismus in der Sauna dagegen ist eher selten. Im Alltagsleben sind Exhibitionisten oft schüchterne und unsichere Menschen, mit traumatischen Erlebnissen in der Kindheit. Die Ursachen für ihr Verhalten lassen sich nur durch Vertiefen ihrer Lebensgeschichte herausfinden. Exhibitionismus kann medikamentös oder mit Psychotherapie behandelt werden. Da Exhibtionisten in der Regel keinen körperlichen Kontakt suchen, gelten sie als harmlos und werden oft belächelt. Kriminologen befürchten jedoch, dass Exhibitionisten in Einzelfällen ihre Taten bis hin zur Vergewaltigung steigern. Zudem sind "Entblößer" für Kinder ein traumatisches Erlebnis. Strafrechtlich gilt Exhibitionismus vor Kindern daher auch als sexueller Missbrauch.
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Exogamie Das durch Moral und Gesetz festgelegte Prinzip, den Ehepartner nicht aus dem Kreis der Verwandten zu wählen. Darunter fällt auch das Verbot von Beziehungen zwischen Blutsverwandten - das sogenannte Inzest-Tabu.
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Exzess Sexuelle Ausschweifungen, über die Stränge Schlagen, sich maßlosen Genüssen hingeben.



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