| Sex-Lexikon vom Erotikchat Jenny S. |
|
Dirne Veraltete Bezeichnung für eine Prostituierte. Dirty-Talk Der englische Begriff bedeutet "schmutzig reden". Gemeint ist, Spaß daran zu haben und es sexuell erregend zu finden, "versaute Sachen" zu sagen oder von jemandem zu hören. Zum Beispiel kann es sehr aufregend und anmachend sein, sich Dinge ins Ohr zu flüstern, die in der Öffentlichkeit als unanständig gelten. Wichtig ist dabei nur, dass niemand belästigt oder beleidigt wird. Gerade wenn es um Sexualität geht, mögen viele Menschen lieber eine vorsichtige Sprache. Man sollte sich also schon ein bisschen kennen, um es auszuprobieren. Dann kann es ein tolles Spiel sein, gemeinsam eine geile Sprache zu erfinden. »Lexikon A-Z »Gleichgesinnte im Chat finden Doktorspiele Doktorspiele sind immer eine Art Rollenspiele. Hier dürfen Männer einmal ihren heimlichen Wunschberuf ausüben: Frauenarzt. Entsprechendes gilt auch für Frauen. Bei dieser erotischen Spielart wird der Körper des anderen untersucht. Das geht vom reinen Abtasten bis hin zum Eindringen in Körperöffnungen mit Gegenständen. Oder auch der Einsatz von Klistieren. Hierbei wird dem passiven Liebespartner mit warmen Wasser der Darm durchgespült und dann durch leichte Reibung des Afters zum Ausspritzen gebracht. Dies empfinden manche als lustvoll. »Lexikon A-Z »Gleichgesinnte im Chat finden dom Englische Abkürzung für dominant. Dominante sind die beherrschenden Partner. »Lexikon A-Z »Gleichgesinnte im Chat finden Domina Eine Domina ist meist eine Prostituierte, die sich auf harte Erotik und Unterwerfungs-Sex spezialisiert hat. Eine Domina ist schon durch ihre Kleidung und ihre deutlich sichtbaren Accessoires wie Peitsche, Fesseln und ähnlichem zu erkennen. Meistens ist die Domina eine herrische, männlich wirkende Frau. Kunden, die eine Domina besuchen, sind oft extrem masochistisch veranlagt, können ihre sexuelle Leidenschaft aber nicht in einer Partnerschaft ausleben. Viele Männer befriedigt schon die Unterwerfung unter einer stärkeren, dominanten Frau, andere dagegen müssen körperlich misshandelt und gequält werden, um zu einem Orgasmus zu gelangen. »Lexikon A-Z »Gleichgesinnte im Chat finden Doppeldecker Doppeldecker (auch Sandwich genannt) Bei dieser Art des Geschlechtsverkehrs, der häufig von einer Frau mit 2 männlichen Partnern ausgeführt wird, liegt die Frau zwischen 2 Männern, von denen einer mit seinem Penis in die Scheide der Frau, und der zweite gleichzeitig mit seinem Penis in den Po der Frau eindringt. Der Mann, der in den Po bumst, sollte darauf achten, eine Gleitcreme zu benützen, da die Po-Öffnung keine eigene Feuchtigkeit entwickelt! Meist bringt diese Stellung eine sehr hohe Lustempfindung für die Frau, da hierbei gleich mehrere Lustzonen bedient werden! »Lexikon A-Z »Gleichgesinnte im Chat finden Drag-Queen Eine Drag Queen ist ein Mann, der sich für eine Veranstaltung und vorrangig für sexuellen Kontakt wie eine Frau kleidet und sich sehr grell schminkt. Dies ist besonders in der Schwulenszene sehr verbreitet. »Lexikon A-Z »Gleichgesinnte im Chat finden Dressur Diese Methode bevorzugen S/M-Anhänger, um ihren "Sklaven" abzurichten. Das Motto lautet: Zuckerbrot und Peitsche. »Lexikon A-Z »Gleichgesinnte im Chat finden Dreiloch Die Frau mag es vaginal, anal und oral. »Lexikon A-Z »Gleichgesinnte im Chat finden Dreier, flotter Auch Triolensex, Triolismus oder deutsch "flotter Dreier" genannt. Sex zu dritt, wobei es egal ist, ob zwei Frauen und ein Mann oder eine Frau mit zwei Männern Sex machen. Häufig ist die dritte Person nur in der Rolle des Beobachters (Voyeurs), oder sie schaut zunächst den sexuellen Handlungen des Paars zu, lässt sich stimulieren und macht später mit. Sexualpsychologen sehen in diesem besonderen voyeuristischen Reiz (sehen und gesehen werden) mit der Möglichkeit des aktiven Mitmachens einen Grund, warum Männer und Frauen Dreiersex praktizieren. Ein anderer Grund kann in homosexuellen Neigungen der Beteiligten liegen, da es beim "flotten Dreier" oftmals auch zu homosexuellen Sextechniken kommt. In vielen Kulturen und Zeiten hat die Triole eine wichtige Rolle gespielt. Im Kamasutra etwa wird eine Vielzahl von Techniken für Sex zu dritt beschrieben. Genaue Untersuchungen aus heutiger Zeit über Häufigkeit und Art von Triolensex gibt es nicht. Als längerfristige, feste Beziehung jedoch hat sich die Dreierbeziehung nicht bewährt. Oft kommt es zwischen den Beteiligten schnell zu Eifersüchtelein, die die Beziehung zerstören. Psychologen warnen Paare daher, diese "Spielart" in der Hoffnung auf einen höheren sexuellen Lustgewinn zu praktizieren. »Lexikon A-Z »Gleichgesinnte im Chat finden Dunkelkammer Die Dunkelkammer, auch Dark-Room genannt, kann zum Beispiel im Hinterzimmer einer Bar oder eines Erotik-Clubs eingerichtet sein - wichtig ist, dass es sich dabei um einen fensterlosen oder absolut abgedunkelten Raum handelt. Die Gäste gehen nun in diesen Raum, um sich einem anonymen sexuellen Erlebnis hinzugeben. In dem völlig dunklen Raum ist nicht zu erkennen, wer der Partner ist, den man blind fühlt. Man lässt seine Hände die fremden Körper erforschen, die sich in der Dunkelkammer tummeln, bis man einen Partner gefunden hat, der einem zusagt. Im Dunkeln ergeben sich dann zahlreiche Möglichkeiten für ein aufregendes Oralsex-Erlebnis oder eine prickelnde Intim-Massage und sogar für einen aufwühlenden Geschlechtsakt. Das alles ohne das Gesicht und den Namen des Partners zu kennen - einzig der sexuelle Instinkt, das Fühlen und Erleben zählt bei diesem Spiel in der Dunkelheit. »Lexikon A-Z »Gleichgesinnte im Chat finden Dyspareunie Nach älterer wissenschaftlicher Auffassung verstand man darunter das Nichtbeteiligtsein der Frau beim Geschlechtsverkehr, ihre "Unfähigkeit", zum Orgasmus zu kommen (vgl. Frigidität). Ihr schrieb man die "Schuld" zu, wenn ein Paar sexuell nicht funktionierte. Nach heutigem Begriff versteht man unter Dyspaneurie das Nichtzusammenpassen von Mann und Frau in einer Partnerschaft. Dabei bezieht sich das Verständnis sowohl auf seelisches als auch sexuelles Zusammenspiel. Insbesondere bei Frauen sind für Lustempfinden und Orgasmusfähigkeit seelische Harmonie mit dem Partner Voraussetzung (vgl. Eupareunie). |