Sex-Lexikon vom Erotikchat Jenny S.

Anorgasmie von lat. "frigidus" (= kalt). Gefühlskälte. Bezeichnung für das Unvermögen einer Frau, beim Geschlechtsverkehr sexuelle Lust und einen Orgasmus zu verspüren. Die Bezeichnung Frigidität stammt aus einer Zeit, in der der Frau alleiniges Versagen unterstellt wurde. Heute weiß man, daß das Unvermögen, Lust zu empfinden, vielschichtig sein kann und sehr häufig auf eine innere (unbewußte) Ablehnung des jeweiligen Partners (Mann) zurückführbar ist. Die moderne Sexualpsychologie spricht daher von mangelendem sexuellen Bedürfnis (was u.a. auch durch eine Hormonstörung verursacht sein kann), von Appetenzstörungen. Libidostörungen, Anorgasmie (ausbleiben des sexuellen Höhepunkts) oder Dyspareunie. In vielen Fällen kann eine Sexualtherapie Abhilfe schaffen.
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Analverkehr Der Penis wird bei dieser Praxis sanft in den Anus eingeführt und der Verkehr wird anal statt vaginal vollzogen. Die Anal-Region ist eine feinnervige erogene Zone, die bei Stimulation oft äusserst lustempfindlich reagiert. Bei vielen Menschen besteht allerdings eine anerzogene Hemmschwelle in Bezug auf den Analverkehr - der After gilt als sexuelle Tabuzone. Sind diese Hemmungen erst einmal überwunden, kann der Analverkehr für beide Partner eine völlig neue sexuelle Erfahrung mit einem erhöhten Lustgewinn darstellen. Allein durch die Enge der Anal-Öffnung erhöhen sich die Reize auf die Lustnerven beider Partner. Immer mehr Menschen nutzen in einer Phase der sexuellen Entdeckung diese neuen Erfahrungen. Da die Afterregion selbst bei Erregung nicht über eine natürliche Feuchtigkeits-Produktion verfügt, sollten die Partner immer Gleitcreme benutzen, um ein Eindringen zu erleichtern und sich gleichzeitig vor schmerzhaften Irritationen zu schützen.
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Anal-Fetischismus ist die sexuelle Fixierung des Erwachsenen auf den Anus statt auf die Genitalien. Man unterscheidet zwischen passivem A., der Fixierung der Libido auf den eigenen Anus, und aktivem A., der Fixierung auf den Anus einer anderen Person. Der erste Typ wünscht den Analkoitus oder die Analmasturbation im eigenen After, der zweite Typ ist an dem Anus eines anderen Menschen und dessen Produktion interessiert.
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Anus/After Damit wird der unterste Darmabschnitt bezeichnet; ugs. Arschloch. Der Anus ist bei den meisten Menschen eine erogene Zone.
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Anal-Koitus Einführung des männlichen Gliedes in den After einer Frau oder eines Mannes.
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Anal-Dildo Analdilos sind sind in der Regel kleiner und haben auch einen geringeren Durchmesser als Vaginaldildos. Beim Einführen eines Dildos in die Vagina stösst dieser auf die natürliche Grenze der Gebärmutter. Bei analen Spielen hingegen geht der Mastdarm ohne Begrenzung direkt in das restliche Darmsystem über. Daher besteht die Gefahr, dass eingeführte Spielzeuge im Darm verschwinden können und man sie nur noch durch einen Arztbesuch wieder ans Tageslicht befördern kann. Wenn Analdildos zusammen mit einem Kondom benutzt werden, muss unbedingt darauf geachtet werden, dass das Kondom beim Herausziehen des Dildos nicht eventuell hängenbleibt und im Darm verschwindet.
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Aphrodisiaka Bezeichnung für alle Mittel, die den Geschlechtstrieb anregen und die Potenz steigern. Abgeleitet vom Namen der griechischen Göttin Aphrodite (im alten Rom Venus genannt), Schutzgöttin der Liebenden. Aphrodisiaka und Rezepte für aphrodisische Speisen und Getränke finden sich seit Jahrtausenden in fast allen Kulturen der Menschheit. Auch vielen Nahrungsmitteln - z.B. Austern, Sellerie, Eier, Kaviar - sagt man seit langer Zeit aphrodisische Kraft nach. Eines der ältesten Aphrodisiaka ist Alkohol, der in geringen Mengen zu sich genommen tatsächlich die Lust auf Sex und auch die Potenz steigert. Übermäßig viel Alkohol dagegen bewirkt genau das Gegenteil und führt oft sogar zur zeitweiligen Impotenz. Was an Aphrodisiaka heutzutage im Handel angeboten wird, ist in seiner Wirkung durchweg eher mäßig, schadet aber nicht. Im Gegensatz dazu gilt die spanische Fliege, ein seit Jahrhunderten bekanntes Aphrodisiakum, als nicht ungefährlich.
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Araber Codewort für einen Schwulen. Unter arabisch versteht man dann den Analverkehr, unter "arabischer Möse" den Anus (vgl. "griechisch").In anderem Zusammenhang steht arabisch für eine bestimmte Sextechnik, auch "persisch" oder "China-Bad" gennannt.
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asexuell Ein Mensch der asexuell ist, hat keine Lust auf Sex. Frigidität ist etwas noch weiter reichendes. Eine Person die frigide ist, scheut jeglichen Körperkontakt.
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a tergo /Löffelchenstellung Mit "a tergo" bezeichnet man die Stellung beim Geschlechtsverkehr zwischen Mann und Frau, in der der Mann seinen Penis von hinten in die Scheide der Frau einführt. Bei dieser Sexstellung kann die Frau stehen und dabei ihren Oberkörper nach vorn beugen, knien, und der Mann kniet hinter ihr ("Hündchenstellung"), oder liegen, und der Mann liegt hinter ihr ("Löffelchenstellung"). Viele Frauen und Männer empfinden die Stellung als besonders reizvoll, da Penis und Scheide stärker aneinander reiben. Mit "a tergo" wird jedoch nicht der Analverkehr bezeichnet.
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Auditeure Menschen, die darauf stehen, andere lustvoll stöhnen und schreien zu hören. Im Gegensatz zu den Voyeuren, die eher visuell orientiert (Spaß am Zuschauen haben) sind, ist der Auditeur auf akustische erotische Highlights aus.
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Auspeitschen Bei S/M-Spielen wird der ungehorsame Sklave oft mit Peitschenhieben bestraft. Aus diesen Schmerzen zieht der Ausgepeitschte seine Lust und auch der "Bestrafer" frönt seiner Lust.
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Auto Fellatio Eine Sexvariante, der wohl nur wahre Akrobaten frönen können: Die orale Selbstbefriedigung des Mannes am eigenen Penis.
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Auto-Masochismus Wem der Partner fehlt, der quält sich selbst: Ein Auto-Masochist fügt sich selbst Schmerzen zu und empfindet es als äußerst lustvoll.
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Autocunnilingus Selbstbefriedigung von Frauen durch lecken an der eigenen Scheide; eine weibliche Sexualpraktik, die ziemliches gymnastisches Talent voraussetzt.
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Autoerotik Fremdwort für Lust an und mit sich selbst. Sich selbst und den eigenen Körper so toll zu finden, dass man ganz erregt wird, sich selber streichelt und sich einen Orgasmus ganz für sich allein macht. Manche Menschen halten es für eine sexuelle Störung, Lust ohne Partner zu haben und sich bei der Selbstbefriedigung auch niemand anderes vorzustellen. (Es kommt aber sehr selten vor, dass jemand nur von sich selbst erregt wird.) Und wie soll jemand auf andere sexuell anziehend wirken ohne sich selbst geil zu finden.



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